GERECHTIGKEIT: Lene Bergs False Belief ist eine verspielte, verstörende und sensorische Premiere auf der diesjährigen Berlinale.
Ellen Lande
Ellen ist Filmregisseurin und freie Filmkritikerin. Sie schreibt regelmäßig für Modern Times Review.
Erscheinungsdatum: Februar 24, 2020

Eine verspielte, erstaunliche und sehr verstörende norwegische Dokumentation, Falscher Glaube, stieg in die prestigeträchtige Berlinale's neues innovatives Programm Forum erweitert letzten Februar. Dass der Film gerade Premiere hatte, war jedoch nicht selbstverständlich. Dank der sehr erfahrenen Teamplayer, die hinter dem Film stecken, wurde ein hektischer Lauf mit dem Abschluss der Postproduktion möglich, bei dem alle Einfallsreichtümer genutzt wurden, um genug für die endgültige Finanzierung zu sammeln. Story Editor und Produzent Ingebjørg Torgersen, Editor Zayne Amstrong, Sound Designer Svenn Jacobsen und Regisseur Mikael Damstuen Brkic. Wie fest der Film über produziert FABB001 Über die noch nicht abgeschlossenen Support-Systeme und die Prioritäten der Distributionsplattform wird berichtet. Das Kunststück ist großartig, wird aber von der aufgedeckten entsetzlichen Verfolgung überschattet. Der Film sucht verzweifelt nach Antworten, ist aber in der Lage, einen Blick auf die surreal gefährliche Situation zu werfen, die er beschreibt.

Unique

Diese Art von Film wird in allen vorgenannten Zusammenhängen selten gepflegt. Auch thematisch ist es von einzigartiger brennender Bedeutung. Der Filmemacher und renommierte Multi-Künstler Lene Bergs Partner, der afroamerikanische Verleger Mr. D, wird beschuldigt und anschließend verhaftet, aber wofür? Bereits mit dem suggestiven Sound in den Eröffnungsszenen verweist der Dokumentarfilm auf die Verbindung mit Harlems Gentrifizierung Prozess. Ein absurder Albtraum wird durch vielfältige und unterschiedliche künstlerische Ansätze so sinnlich vermittelt, dass wir das Gefühl bekommen, die Panik des Protagonisten zu teilen. In welche Falle er geraten ist und warum, ist eines der zentralen und tiefgreifenden Themen des Films. Dieser filmische Versuch der Auflösung und Interpretation fasziniert. Mr. D's Ähnlichkeiten mit Kafkas Charakter Jozef F in Prozess beschränkt sich nicht auf den Namensbezug.

Zynisches Spiel

Die Erfahrung von Unwirklichkeit und Entfremdung angesichts eines Systems, das seine eigenen Regeln ohne mögliche Sichtbarkeit hat, ist entmutigend. Falscher Glaube ist eine verstörende Darstellung einer Situation, die andauert. Durch den E-Mail-Kontakt mit dem Filmemacher stelle ich fest, dass die Berufung von Herrn D. gerade äußerst schwierig ist…


Lieber Leser. Sie haben diesen Monat 5 Artikel gelesen. Können wir Sie um Unterstützung bitten? MODERN TIMES REVIEW mit einem Rennen Abonnement? Es kostet nur 9 Euro pro Quartal, um weiterzulesen, und Sie haben vollen Zugriff auf nahezu 2000 Artikel, alle unsere E-Magazine - und wir senden Ihnen die kommenden gedruckten Magazine.
(Sie können auch Ihre eigene verbundene Präsentationsseite bearbeiten.)



Warum nicht einen Kommentar hinterlassen?