Weder das Meer noch der Sand

GESELLSCHAFT: Mit einem Land und einer Nachbarschaft, die sich auf seltsame und beängstigende Weise verändern, drücken die Einwohner von Venice Beach, Kalifornien, ihre Ansichten über die Welt aus.

Aus konfluenten Gründen der Geographie und der industriell-kulturellen Ökonomie Los Angeles ist seit langem die am meisten gefilmte Stadt der Welt. Wie können nach 124 Jahren «La La Land» -Kino neue Perspektiven für die kalifornische Megametropole gefunden werden? Die französische Fotografin / Anthropologin Marion Naccache findet im Rahmen ihres Projekts zur Chronisierung spezifischer städtischer Küsten einen neuen Ansatz Venice Beach, CA., ein freistehendes, aber intimes Porträt der gleichnamigen, raffiniert böhmischen Enklave.

Naccaches Serie begann mit der 2010-minütigen Serie von 65 Coney Island (letzten Sommer)und konzentrierte sich auf das sagenumwobene New York Freizeitpark; das Follow-up Arpoador, über ein Stück Land in Rio de Janeiro (der Stadt, in der sie lebt) wurde Berichten zufolge um 2015 fertiggestellt, ist aber noch nicht öffentlich aufgetaucht. Und es scheint, dass die 79-Minuten Venice Beach, CA. war auch eine zeitaufwändige Angelegenheit: Eine Version wurde bereits im November 2016 im Skid Row History Museum & Archive in Los Angeles gezeigt.

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VENICE BEACH, CA, ein Film von Marion Naccache

Etwas mehr als eine Meile

Die fertige Version, Premiere bei Kino du Réelbeginnt mit einer Titelkarte, die gleichzeitig präzise und vage ist: Wir sehen «Venice Beach Boulevard zwischen Rose Avenue und Windward Avenue [eine Entfernung von 0.7 km, etwas mehr als eine Meile] bei Sonnenaufgang zwischen 5 Uhr morgens und 9 Uhr morgens in einem Herbst». Welcher Herbst? Belauschtes Nachrichtenmaterial eines Wahlkampfs Donald Trump Es ist auch unklar, ob der Film an einem einzigen Tag oder über einen Zeitraum von Wochen gedreht wurde. Letzteres scheint am wahrscheinlichsten zu sein, wenn man bedenkt, wie Naccache die lineare Chronologie freilaufend verwirft. Venice Beach, CA. beginnt im Halbdunkel und kehrt in halbregelmäßigen Abständen zum noirischen Morgengrauen zurück.

Erscheint wie in den ersten Monaten des Joe Biden Ära ist der Film mit einer gewissen Zeitkapsel ausgestattet. . .

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Neil Young
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