«Wir wollen die Vielfalt des Dokumentarfilms so weit wie möglich demonstrieren.»

FIPADOC: Geschäftsführerin Christine Camdessus gibt Einblick in die Ausgabe 2020 der Biarritz-Festivals.
Bianca-Olivia Nita
Bianca ist freie Journalistin und Dokumentationskritikerin. Sie schreibt regelmäßig für Modern Times Review.
Erscheinungsdatum: Januar 19, 2020
FIPADOC-Christine Camdessus-MTR-gekennzeichnet

Internationales Dokumentarfilmfestival FIPADOC Treffen an 6 Tagen im Jahr in Biarritz, wo sich Industrie und Publikum zu außergewöhnlichen Sachbüchern treffen.

Mit der Ausgabe 2020 vom 21. bis 26. Januar 2020 Modern Times Review sprach mit dem Exekutivdirektor des Festivals, Christine Camdessus.

In diesem Jahr präsentiert FIPADOC eine große Auswahl an Dokumentarfilmen über Frauen in Machtpositionen. Warum dieses Thema?

Dieses Thema zeigte sich organisch. Wenn Sie eine Auswahl treffen, wissen Sie nicht von Anfang an, wie die endgültige Auswahl aussehen wird. In gewisser Weise ist es wie im Blumenladen, man pflückt die schönsten Blumen, aber am Ende muss man einen Blumenstrauß machen und die Blumen auswählen, die zusammen passen. Und was wir entdeckten, war, dass wir so viele gute Filme hatten, die sich auf eine führende weibliche Figur konzentrierten, und das war etwas Überraschendes. Wir haben solche Filme letztes Jahr auch gefunden, aber dieses Jahr sind die Filme, die wir ausgewählt haben, besonders kraftvoll. FIPADOC ist kein Frauenfilmfestival, wir suchen sicherlich nicht nur nach Filmen, die sich an Frauen richten, sondern in einer Zeit, in der die Gleichstellung der Geschlechter ein wichtiges Thema ist, haben wir beschlossen, die diesjährige Auswahl zu diesem Thema vorzustellen.

Und das diesjährige Gastland ist Schweden. Warum Schweden?

Schweden hat eine erstaunliche Dokumentarfilmproduktion und ein sehr hohes Maß an Kreativität. Wir haben uns auch für Schweden entschieden, weil sie sehr gut mit anderen Ländern zusammen produzieren können. Außerdem verfügen sie mit Sicherheit über viel wichtiges Know-how. Zum Beispiel war Schweden früher als in anderen Teilen Europas mit der Konkurrenz um die Plattformen konfrontiert, und sie hatten eine sehr starke Reaktion darauf. Aus der Art und Weise, wie sie geantwortet haben, kann man viel lernen.

Gibt es ein bestimmtes Kriterium oder einen bestimmten Aspekt, nach dem Sie im Auswahlprozess suchen?

Wir sind immer auf der Suche nach dem Besten - dem Besten von dem, was im vergangenen Jahr produziert wurde, und vor allem nach Filmen aus Europa. Wir sind erst in der zweiten Auflage, aber wir hatten viel mehr Einreichungen als im Vorjahr, und wir sind sehr zufrieden damit. Und wir wollen die Vielfalt des Dokumentarfilms so gut wie möglich demonstrieren - ob auf Politik, Kultur, Musik fokussiert, nicht…


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